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24.09.22

 

Rundbrief 05/22

 

--- Achtung: Terminänderung ---

Liebe Genossinnen und Genossen,

wie im Rundbrief 04/2022 „Programm August – Dezember 2022“ bereits angekündigt lade ich Euch ein

zur nächsten Kreiskonferenz der AG 60plus im SPD-Kreisverband Gütersloh am

 

Dienstag, den 11.10.2022 um 10.00 Uhr

 

im Spexarder Bauernhaus, Lukasstr. 14, 33332 Gütersloh/Spexard  auf der wir gemeinsam einen Rückblick auf die Arbeit des letzten Jahres halten und von Euch Anregungen für die weitere Arbeit einholen wollen. – Turnusgemäß stehen in diesem Jahr keine Neuwahlen an.

Ich freue mich, dass wir als Gast unseren Landtagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden Thorsten Klute begrüßen können, der uns Aktuelles aus dem Landtag berichten wird.

Als vorläufige Tagesordnung schlage ich vor:

1. Begrü.ung

2. Wahl der Versammlungsleitung

3. Genehmigung der Tagesordnung

4. Thorsten Klute „Was trägt NRW zu den Entlastungspaketen bei?“

a. Aussprache

5. Bericht des Vorstands

a. Aussprache

b. Entlastung des Vorstands

6. Künftige Arbeit der AG 60plus

a. Inhaltliches: Themen, Gäste, Exkursionen

Für die Versammlung gelten die aktuellen Corona-Vorschriften des Landes NRW. Als Risikogruppe haben wir

darüber hinaus das Tragen von FFP2-Masken im Innenraum beschlossen.

b. Organisatorisches: Termine, Orte, Werbung

7. Verschiedenes

Ich hoffe auf eine rege Teilnahme und freue mich auf viele Anregungen.

Mit solidarischen Grüßen

Michael Höppner

 

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19.09.22

Wohin steuert der ÖPNV nach dem 9-Euro-Ticket?

Rund 52 Millionen Menschen haben in Deutschland das 9-Euro-Ticket gekauft und reichlich

genutzt. Die Antwort auf die Frage WARUM ist einfach zu beantworten: Weil es ohne Probleme

möglich war, von Flensburg bis Berchtesgaden mit Bahnen und Bussen und U-Bahnen

und Straßenbahnen ohne unterschiedliche und sinnlose Tarife zu fahren.

Was folgt jetzt dem 9-Eurto-Ticket nach? Der VVOWL (Verkehrsverbunds Ostwestfalen-

Lippe) ist im Altkreis Halle sowie in Minden und Herford bemüht, um an ÖPNV-Stationen

Umsteige-Möglichkeiten per eigenem Rad, Leih-Bike oder Mietauto zu schaffen. Kostenlos

gern, wenigstens aber mit Rabatten für die Fahrgäste, um vor allem auch die Menschen in

ländlichen Bereichen zu erreichen, die weitgehend dem 9-Euro-Ticket die kalte Schulter gezeigt

haben. Was soll man schon mit einem solchen Ticket, wenn kein oder kaum ein Bus

im Ort hält? Allerdings wieder mit einer großen Tarifvielfalt.

Stefan Honerkamp, Gesch.ftsführer des Verkehrsverbunds Ostwestfalen-Lippe (VVOWL)

war als Referent bei der AG 60 plus im Kreis GT zu Gast und forderte eine nachhaltige Förderung

durch die öffentliche Hand und ein Ende des Wirrwarr der Tarifen. Die nachfolgenden

Powerpointfolien versuchen ein wenig Licht ins Dunkel der ÖPNV-Zukunft zu bringen.

 

 

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 Rundbrief 04/2022 - Programm August – Dezember 

Liebe Genossinnen und Genossen, 

auch wenn wir durch Krieg, Energiekrise und Inflation neue Sorgen haben, hat sich doch die Corona-Situation so weit verbessert, dass der AG 60plus-Vorstand an die frühere Praxis anknüpfen und Euch wieder ein Halbjahresprogramm anbieten will. Es gibt mehr als genug zu diskutieren! 

Wie auf der letzten Kreiskonferenz vorgestellt, soll dabei künftig die politische Diskussion unter uns und mit Gästen wieder stärker als bisher im Vordergrund stehen, ohne dass Geselliges vernachlässigt wird. Allerdings sollen auch künftige Exkursionen möglichst einen politischen Bezug haben. Pandemie-bedingt bleiben wir dabei zunächst noch in OWL und sehen von größeren Busfahrten vorerst noch ab. 

Unser Programm ist offen für alle auch Nicht-Mitglieder sind uns herzlich willkommen; bitte reicht das Programm daher auch an Eure Freunde und Bekannten weiter. 

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme. 

Rita Streck-Brechmann, Günter Hillebrecht, Michael Höppner 

Regelmäßiger offener AG 60plus-Treff 

Jeden 2. Montag im Monat um 10.00 Uhr 

im Spexarder Bauernhaus, Lukasstr. 14, 33332 Gütersloh/Spexard 

Wir diskutieren mit Gästen über Aktuelles und 

Grundsätzliches zur Politik (nicht nur) für Senioren. 

Montag, den 08.08.2022, 10.00 Uhr mit Veith Lemmen (stellv. SPD-Landesvorsitzender NRW): 

„Aktuelles zur (Landes-) Politik“ 

Montag, den 12.09.2022, 10.00 Uhr mit Stefan Honerkamp (Verkehrsverbund OWL): 

“Nach dem 9-Euro-Ticket wieder Tarifchaos im ÖPNV?“ 

Montag, den 10.10.2022, 10.00 Uhr mit Walter Cremer (AG 60plus-Landesvorsitzender NRW): 

„Aktuelles zur Renten- und Sozialpolitik“ 

Zugleich Kreiskonferenz der AG 60 plus, Ort wird noch in gesonderter Einladung bekanntgegeben. 

Montag, den 14.11.2022, 10.00 Uhr mit Josef Neumann (MdL; angefragt): 

„Aktuelles zur Pflege und Gesundheit“ 

Dienstag, den 13.12.2022, 15.00 Uhr: Weihnachts-/Jahresabschluss-Kaffeetrinken als Selbstzahler 

im „Seecafe“, Paul-Schmitz-Str. 22, 33378 Rheda-Wiedenbrück, 

anschließend Gelegenheit zum gemeinsamen Bummel über den Weihnachtsmarkt in Wiedenbrück 

Anmeldung bis zum 02.12.2022 erforderlich. *

Exkursionen 

Montag, den 05.09.2022, 11.00 Uhr: 

Naturschutzgroßprojekt Senne 

Wir lassen uns von einem Ranger über das Naturschutzgroßprojekt Senne infor-mieren und lernen es auf einer Wanderung näher kennen. Das ca. 400 ha große Gelände erstreckt sich oberhalb des Segelflugplatzes Oerlinghausen am Höhenzug des Teutoburger Waldes bis nach Augustdorf. 

Seit 2003 konnten sich hier durch Naturschutzmaßnahmen wieder zahlreiche seltene Tier- und Pflan-zenarten ansiedeln. Der Nadelwald wurde durch begehbare Koppeln aufgelichtet, in denen jetzt schot-tische Hochlandrinder und Exmoorponys gehalten werden. 

Treffpunkt 11.00 Uhr, Stukenbrocker Weg 43, 33813 Oerlinghausen mit eigener Anreise. 

Dauer der Führung ca. 1,5 Std. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Anschließend gemeinsamer Im-biss im Restaurant „Check-In“ am Flughafen Oerlinghausen als Selbstzahler. 

Keine Kosten; allerdings wird eine Spende für die Biologische Station Paderborn/Senne erbeten. 

Anmeldung bis zum 26.08.2022 erforderlich. *) 

Mittwoch, den 23.11.2022, 10.00 Uhr: 

Gedenkstätte STALAG 326 (VI K) 

Auf einer Führung durch die Dauerausstellung im ehemaligen Arrestgebäude des STALAG 326 werden wir über die leidvolle Geschichte der insgesamt ca. 300.000 sowjetischen Kriegsgefangenen informiert. 

Die Gefangenen wurden im Rahmen der Kriegswirtschaft zur Rohstoff- und Ressourcengewinnung im Ruhrgebiet, aber auch in vielen produzierenden Betrieben sowie der Landwirtschaft in OWL einge-setzt. 

Durch den Besuch des Bundespräsidenten Gauck ist die bis heute von einem Förderverein betriebene Gedenkstätte etwas mehr in den Blickwinkel der Öffentlichkeit gelangt und soll nun unter der Feder-führung des LWL zu einem Erinnerungsort von nationaler Bedeutung ausgebaut werden. 

Treffpunkt 10.00 Uhr, Lippstädter Weg 26, 33758 Stukenbrock-Senne mit eigener Anreise. 

Dauer der Führung ca. 2 Std. Anschließend Gelegenheit zu einem Rundgang über den Ehrenfriedhof sowjetischer Kriegstoter. 

Die Kosten in Höhe von 5,00 Euro sind vor Ort zu zahlen. 

Anmeldung bis zum 11.11.2022 erforderlich. *

Für die Teilnahme ist ein Personalausweis erforderlich. 

Anmeldungen *) 

Die Teilnahme an den offenen AG 60plus-Treffs ist i.d.R. ohne Anmeldung möglich; nur für das Jahres-abschluss-/Weihnachts-Kaffeetrinken und die Exkursionen bitten wir zur besseren Planung um vorhe-rige Anmeldung unter der Kontaktadresse 

Michael Höppner 

E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 

Telefon 05207 / 4779 

 

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Sinkender Grundwasserspiegel

Die AG 60 plus in Steinhagen hat zu diesem (überlebens-) wichtigen Thema. bereits im April 2021 einen Bürgerantrag
"Zur Subventionierung von Regenwasserzisternen bei Neubauten und Bestandsimmobilien" gestellt. 
(Antrag hängt als pdf an).
 
Wir sind uns ganz sicher, dass zum Schutz des Gemeindevorrates an Grundwasser für die Trinkwasserversorgung und beim
Kampf gegen die stetig steigende Trockenheit die Förderung von Regenwasserzisternern eine wichtige Maßnahme ist!

Die Zisternen sollen der Gartenbewässerung und der Toilettenspülung dienen. Die Vorteile liegen auf der Hand:
Statt das teuer und energetisch aufwendig aufbereitete Trinkwasser zur Gartenbewässerung oder für die Toilettenspülung
zu vergeuden, bietet Regenwasser eine überzeugende Alternative. Das Regenwasser kann zumindest teilweise im Garten versickern und dem Grundwasser zurückgeführt werden.
 
Ihr Kollege Frank Jasper hat dazu einen sehr guten Artikel verfasst, erschienen im HK am 19. 2. 2022.
 
Mit vielen Gründen  - u. a. zu unwirtschaftlich - wurde dieser Bürgerantrag vom Bauausschuss der Gemeinde Steinhagen einstimmig abgelehnt! (2 Enthaltungen). Maßhalten sei das beste Mittel, um Wasser zu sparen, war noch der harmloseste Kommentar der Ausschussmitglieder.
 
Andere Kommunen wie Herford oder Werther (1500 Euro zur Speicherung und Nutzung von Niederschlagswasser) fördern private Regenwasserzisternen hingegen. Es geht also auch umweltfreundlich im Altkreis; warum hier nicht in jeder Stadt/Gemeinde?
 
Längst muß uns allen klar sein, dass der Grundwasserpegel unaufhörlich sinkt und wir wieder mal alle Warnungen der Fachleute vor dem Klimawandel ignorieren. Es müssen schnellstens alle Anstrengungen unternommen werden, um auf privaten und öffentlichen Flächen Regen zurück ins Grundwasser versickern zu lassen.
 
Sie haben mir mit Ihrem Artikel "aus dem Herzen gesprochen", zumindest fühle ich mich mit meiner Einstellung nicht so alleine.
Aber Sie und ich werden auch erleben, dass solch ein Zeitungsartikel oder Bürgerantrag leider zu garnichts führt.
 
Hier wird wieder mal eine große ökologische Chance vertan.
Wenn die Rasenflächen jahrelang nicht mehr richtig grün werden und in den Pools nur noch trockene Blätter liegen, wenn das Kind in den (trockenen) Brunnen gefallen ist, kann es zum Umlenken längst zu spät sein.
 
Viele Grüße aus Steinhagen von Günter Hillebrecht (AG 60 plus).
 
PS. Im April dieses Jahres hat Ihr Kollege Heiko Kaiser einen ebenfalls gescheiten Artikel und Kommentar unter dem Titel
"Uns geht das Grundwasser aus" veröffentlicht. Ich habe ihm daraufhin eine E-Mail mit ähnlichem Inhalt geschrieben, leider ohne jede Reaktion, ebensowenig wie ich aus der Bevölkerung von Halle einen Kommentar/Leserbrief entdecken konnte.
 
 
 
 

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Dieser Text der AG 60 plus soll niemanden ängstigen oder verunsichern, ganz im Gegenteil.
Uns liegt sehr viel daran, besorgten Menschen soviel Angst wie möglich vor überraschenden Angriffen auf
unser gut funktionierendes Leben miteinander zu nehmen.
 
Aber die Frage bleibt:
 
Sind die Verantwortlichen in den Rathäusern in der Lage, die Bevölkerung
vor zu befürchtenden Angriffen auf unsere Komfortzonen zu schützen? Wenn ja, wie?
 

 
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