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Sinkender Grundwasserspiegel

Die AG 60 plus in Steinhagen hat zu diesem (überlebens-) wichtigen Thema. bereits im April 2021 einen Bürgerantrag
"Zur Subventionierung von Regenwasserzisternen bei Neubauten und Bestandsimmobilien" gestellt. 
(Antrag hängt als pdf an).
 
Wir sind uns ganz sicher, dass zum Schutz des Gemeindevorrates an Grundwasser für die Trinkwasserversorgung und beim
Kampf gegen die stetig steigende Trockenheit die Förderung von Regenwasserzisternern eine wichtige Maßnahme ist!

Die Zisternen sollen der Gartenbewässerung und der Toilettenspülung dienen. Die Vorteile liegen auf der Hand:
Statt das teuer und energetisch aufwendig aufbereitete Trinkwasser zur Gartenbewässerung oder für die Toilettenspülung
zu vergeuden, bietet Regenwasser eine überzeugende Alternative. Das Regenwasser kann zumindest teilweise im Garten versickern und dem Grundwasser zurückgeführt werden.
 
Ihr Kollege Frank Jasper hat dazu einen sehr guten Artikel verfasst, erschienen im HK am 19. 2. 2022.
 
Mit vielen Gründen  - u. a. zu unwirtschaftlich - wurde dieser Bürgerantrag vom Bauausschuss der Gemeinde Steinhagen einstimmig abgelehnt! (2 Enthaltungen). Maßhalten sei das beste Mittel, um Wasser zu sparen, war noch der harmloseste Kommentar der Ausschussmitglieder.
 
Andere Kommunen wie Herford oder Werther (1500 Euro zur Speicherung und Nutzung von Niederschlagswasser) fördern private Regenwasserzisternen hingegen. Es geht also auch umweltfreundlich im Altkreis; warum hier nicht in jeder Stadt/Gemeinde?
 
Längst muß uns allen klar sein, dass der Grundwasserpegel unaufhörlich sinkt und wir wieder mal alle Warnungen der Fachleute vor dem Klimawandel ignorieren. Es müssen schnellstens alle Anstrengungen unternommen werden, um auf privaten und öffentlichen Flächen Regen zurück ins Grundwasser versickern zu lassen.
 
Sie haben mir mit Ihrem Artikel "aus dem Herzen gesprochen", zumindest fühle ich mich mit meiner Einstellung nicht so alleine.
Aber Sie und ich werden auch erleben, dass solch ein Zeitungsartikel oder Bürgerantrag leider zu garnichts führt.
 
Hier wird wieder mal eine große ökologische Chance vertan.
Wenn die Rasenflächen jahrelang nicht mehr richtig grün werden und in den Pools nur noch trockene Blätter liegen, wenn das Kind in den (trockenen) Brunnen gefallen ist, kann es zum Umlenken längst zu spät sein.
 
Viele Grüße aus Steinhagen von Günter Hillebrecht (AG 60 plus).
 
PS. Im April dieses Jahres hat Ihr Kollege Heiko Kaiser einen ebenfalls gescheiten Artikel und Kommentar unter dem Titel
"Uns geht das Grundwasser aus" veröffentlicht. Ich habe ihm daraufhin eine E-Mail mit ähnlichem Inhalt geschrieben, leider ohne jede Reaktion, ebensowenig wie ich aus der Bevölkerung von Halle einen Kommentar/Leserbrief entdecken konnte.
 
 
 
 

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Dieser Text der AG 60 plus soll niemanden ängstigen oder verunsichern, ganz im Gegenteil.
Uns liegt sehr viel daran, besorgten Menschen soviel Angst wie möglich vor überraschenden Angriffen auf
unser gut funktionierendes Leben miteinander zu nehmen.
 
Aber die Frage bleibt:
 
Sind die Verantwortlichen in den Rathäusern in der Lage, die Bevölkerung
vor zu befürchtenden Angriffen auf unsere Komfortzonen zu schützen? Wenn ja, wie?
 

 
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